Kurioses
Ungelöste Rätsel des Universums (5)
Beim Segeln braucht man normalerweise keinen Strom. Angetrieben wird man vom Wind und tagsüber braucht man auch kein Licht. Auf größeren Yachten für Küsten- und Seegewässer ist das ein wenig anders. Man hat eine Batterie für das Bordnetz, denn man möchte ja mit GPS navigieren, ein funktionstüchtiges Funkgerät haben, die Lebensmittel kühlen und vielleicht auch mal das Radio anschalten. Normalerweise ist das alles machbar, wenn man jede Nacht im Hafen die Batterien mit Landstrom lädt. Mit dem Motor geht das selbstverständlich auch, aber wir wollen ja segeln.
Nun verhält es sich so, daß man ja vielleicht auch mal nachts segeln möchte oder muß und zu diesem Zweck benötigt man zusätzlich noch die Navigationslichter, damit man nicht von der Rostock-Gedser-Fähre übermangelt wird. Und wie beim Auto, belasten die Lampen die Batterie nicht unerheblich und so versucht man bereits vorausschauend Energie zu sparen, z.B. durch Abschalten der Kühlbox und Meiden des Radios.
Ist man nun gewzungen, die Nacht durchzusegeln, spart man mit allen Mitteln Energie, um Navigation und Beleuchtung bis zum Morgen aufrechtzuerhalten. Klingt doch logisch, oder? Für einige Menschen offenbar nicht und diese sitzen vornehmlich in den Entwicklungsabteilungen von Mobiltelefonherstellern. Würde NOKIA eine Segelyacht entwerfen, dann würden sofort alle verfügbaren Navigationslichter und das Decksflutlicht blinken, während das Nebelhorn alle paar Sekunden einen Warnton ausstößt, um den unbedarften Segler daran zu erinnern, daß die Batterie gleich leer ist.
Kommt nur mir das so vor, oder ist das blanker Hohn, daß Mobiltelefone, sobald ihr Akku fast leer ist, anfangen mit dem Display zu blinken und Piepsgeräusche von sich zu geben? Ist es nicht eigentlich eine ziemlich dumme Idee, bei Energiemangel nochmal extra viel Energie zu vergeuden? Sollte man nicht lieber in einen Energiesparmodus wechseln, wenn sich der Akku dem Ende neigt? Ein weiteres ungelöstes Rätsel des Universums.
Jan • 19.2.2010, 14:06 Uhr
Kommentarformular
- Name und Emailadresse sind Pflicht, letztere muß gegebenenfalls bestätigt werden. Alle Daten werden auf unbestimmte Zeit gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Die Emailadresse wird nicht angezeigt.
- HTML ist natürlich nicht erlaubt und Links werden auch nicht verknüpft. BBCode geht so: [b]fett[/b], [i]kursiv[/i], [d]durchgestrichen[/d].
- Ist die Option "Daten merken" gesetzt, wird ein Cookie angelegt, das Name und Emailadresse des Autors enthält. Um das Cookie zu löschen, bitte hier klicken.
Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus.


